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Silber und Bronze für die Langener
Stenografen bei den Hessischen
Mannschaftsmeisterschaften 2008
in Homberg (Efze)

Insgesamt 9 Medaillen überreichte der amtierende Kultusminister Jürgen Banzer in Homberg (Efze) am letzten Tag des Hessentages, der traditionell den Rahmen für die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften in Stenografie, Tastaturschreiben und Textbearbeitung bildet, an die Mannschaften des Langener Stenografenvereins.


V. l. n. r.: Thea Boegel, Flora Boegel, Michael Raub, Kultusminister Jürgen Banzer, Uwe Daneke und Regine Hoppe. (Auf dem Bild fehlen Irena Saueressig, Marina Saueressig, Regina Wadas und Lothar Boegel.)


Im Tastaturschreiben - hier muss in 10 Minuten möglichst viel Text bei möglichst wenig Fehlern erfasst werden - erreichte die Langener Mannschaft den zweiten Platz und holte damit in der Besetzung Regine Hoppe, Irena Saueressig, Lothar Willi Boegel und Flora Boegel die Silbermedaille. Regine Hoppe erzielte dabei mit 535 Anschlägen pro Minute das beste Einzelergebnis des gesamten Teilnehmerfeldes.

Die zweite Langener Mannschaft in dieser Disziplin konnte sich zwar nicht auf einem Medaillenrang platzieren, aber mit 279 Anschlägen pro Minute erbrachte hier Marina Saueressig, die mit 15 Jahren altersmäßig noch zur Schülerklasse gehört, eine sehr gute Schreibleistung. Außerdem gehörten zur zweiten Mannschaft Thea Boegel und Regina Wadas.

In der Textbearbeitung, wo es darauf ankommt, in einem vorgegebenen Text binnen 10 Minuten möglichst viele Bearbeitungs- und Formatierungsanweisungen auszuführen, belegten die Langener "flinken Finger" Platz 3 und gewannen in der Besetzung Flora Boegel, Regine Hoppe, Uwe Daneke, Irena Saueressig und Regina Wadas die Bronzemedaille.

Nicht ganz so gut lief es im Stenografiewettbewerb, hier kam die nicht in Bestbesetzung angetretene Langener Mannschaft mit Regine Hoppe, Irena Saueressig, Lothar Willi Boegel, Thea Boegel und Michael Raub nur auf Platz 5. Regine Hoppe erzielte dabei aber immerhin das drittbeste Einzelergebnis (325 Silben pro Minute) unter allen Teilnehmern.




Erfolgreiche Heimkehr von den
Deutschen Meisterschaften 2008
in Bad Blankenburg

Unsere "Silbermädels" knüpften an ihre Erfolgsserie an. Vize-DM-Titel für die Schnellschreiberinnen


V. l. n. r.: Irena Saueressig, Elvira Pascher-Kneißl, Regine Hoppe, Katrin Schmitz und Thea Boegel


In englischer Kurzschrift haben sie bei Deutschen Meisterschaften eine Art Abonnement. Die "Silbermädels" des Langener Stenografenvereins holten sich jetzt erneut den Vizetitel in dieser Disziplin. In Bad Blankenburg mussten sie sich nur dem VKMB Offenbach geschlagen geben.

Für die Langener Mannschaft, bestehend aus Regine Hoppe, Katrin Schmitz, Elvira Pascher-Kneißl, Thea Boegel und Irena Saueressig, zahlte sich das Sondertraining im Vorfeld einmal mehr aus. Regine Hoppe erreichte in der Einzelwertung den sechsten Platz mit 160 Silben/Minute, Katrin Schmitz schrieb 145 Silben/Minute (Platz 9), Elvira Pascher-Kneißl 130 Silben/Minute (Platz 10), Thea Boegel 100 Silben/Minute (Platz 29) und Irena Saueressig 90 Silben/Minute (Platz 31). In der Mannschaftswertung bedeutete das erneut die Silbermedaille.

Auch in deutsche Sprache können sich die Kürzungskünste der Langener Kurzschriftler sehen lassen: Regine Hoppe (325 Silben/Minute), Katrin Schmitz, Elvira Pascher-Kneißl (beide 220 Silben/Minute), Irene Saueressig (175 Silben/Minute), Lothar und Thea Boegel (beide 130 Silben/Minute) belegten in der Mannschaftswertung gegen starke Konkurrenz den 7. Platz.

Der Umgang mit Block und Bleistift ist bei den Stenografen das eine - die Beherrschung der Tastatur das andere. Im 30-Minuten-Schnellschreiben belegte Regine Hoppe in der Einzelwertung als beste Langenerin Platz 14 mit 508 Anschlägen/Minute. Die Mannschaft - zu der noch Irena Saueressig, Lothar und Flora Boegel sowie Melanie Lübker gehörten - landete auf dem elften Platz. In der Schülerklasse ging die derzeit erfolgreichste Nachwuchsschreiberin des Langener Stenografenvereins, Marina Saueressig, an den Start. Sie schrieb 303 Anschläge und kam damit auf Platz 22.

In der Perfektion wird nur zehn Minuten schnell geschrieben, man darf sich aber auf 1000 Anschläge nur einen Fehler leisten. Auch hier brauchen sich die Langener nicht zu verstecken. In der Teamwertung stand am Ende Platz elf zu Buche.

Im Wettbewerb Textbearbeitung/Textgestaltung war Flora Boegel mit 121 Korrekturen in zehn Minuten und Platz 33 beste Langenerin. In der Teamwertung freuten sich die Langener über Rang fünf.

In der Praxisorientierten Textverarbeitung war aus Langen nur Melanie Lübker am Start. In diesem Wettbewerb, bei dem man Serienbriefe erstellen und das Layout von Schriftstücken gestalten muss, belegte sie Rang 35.

Meister werden auch in der Kombinationswertung ermittelt. Wer an möglichst vielen von insgesamt sechs Wettbewerben teilnimmt und gut abschneidet, hat in dieser Königsdisplin gute Chancen, vorne mit dabei zu sein. Die amtierende Hessenmeisterin Regine Hoppe kam dabei auf den 10. Platz.




1. Platt-Wettbewerb am 23.02.2008
in Obertshausen

Sieger bei den Jugendlichen: Judith Weißflog (2. Platz), Daniel Beringhoff (1. Platz) und Marina Saueressig (3. Platz) - Foto: ZVB Obertshausen

Am frühen Morgen machte ich mich mit meiner Tochter Marina auf den Weg nach Obertshausen, um an der Premiere des neuen Wettbewerbs "Platt-Wettschreiben" teilzunehmen. In Heusenstamm sammelten wir noch unsere Gastschreiberin Gudrun Luprich ein.

Guten Mutes suchten wir uns in einem der vielen PC-Räume der Georg-Kerschensteiner-Schule einen freien PC. Nach einigen Wirrungen war dieses Problem gelöst. Zwischenzeitlich war auch die Letzte im Bunde, Regina Wadas, eingetroffen. Nach einem lockeren Einschreiben war es endlich so weit und es konnte losgehen.

Insgesamt schrieben wir 30 Minuten lang. Nach jeweils 5 Minuten kam der Zuruf "Schalten" und wir mussten mit dem nächsten Dialekt beginnen. Erst schrieben wir einen bayerischen Text, dann den "eigenen", den hessischen Text, es folgten Münsterländer Platt, Norddeutsch, Pfälzisch und Ruhrpott-Dialekt.

Man glaubt es nicht, aber für mich war doch tatsächlich der hessische Text am schwierigsten zu schreiben. Vielleicht deshalb, weil mein Dialekt anders gesprochen wird als der Vorgabetext? Die anderen Texte waren bis auf Münsterländer Platt alle gut zu verstehen.

Nachdem die 1/2 Stunde um war, war somit alles gelaufen. Nun konnten wir abwarten, wie wir uns wohl geschlagen haben. Damit uns die Zeit bis zur Siegerehrung nicht gar so lang wurde, hatte der ZVB Obertshausen als gastgebender Verein eine Besichtigungstour zum Flughafen organisiert.

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen durften wir in einen FRAPORT-Bus umsteigen, welcher ca. 90 Minuten mit uns übers Rollfeld fuhr. Die Dame, die unsere Tour begleitete, machte auf allerlei aufmerksam. So erfuhren wir, dass die Frachtflugzeuge keine Fenster haben, die zehn riesigen Kerosintanks alle 2 bis 2 1/2 Wochen neu betankt werden müssen (nun sollte man auch noch das Fassungsvermögen der Tanks im Gedächtnis haben ...), dass das Flugzeug des Königs von Jordanien, welches gerade "geparkt" war, innen mit Gold ausgestattet sei. Wir fuhren an der noch nicht fertigen A-380-Halle vorbei, fuhren unter der Startbahn West hindurch und schließlich gingen wir noch auf "Verbrecherjagd". Es landete gerade ein Flugzeug ohne jede Aufschrift. Unsere Busbegleitung wusste nicht, was dies zu bedeuten hatte. Der Busfahrer klärte sie auf, dass dies ein Flugzeug für Gefangenentransport sei. Nun wollten sie es aber ganz genau wissen und ließ den Bus zum Landeplatz fahren. Nach einigen Minuten ergebnislosen Wartens wurde es dann doch zu "langweilig" und wir fuhren zum Terminal 2.

Dort erwartete uns eine Runde Kaffee und Kuchen. Sodann hatten wir noch kurz die Gelegenheit und konnten - noch einmal nach strengsten Personenkontrollen - auf die Besucherterrasse. Kurz nach 17 Uhr war dieser interessante Ausflug zum Flughafen beendet und wir wurden wieder zurück nach Obertshausen gebracht.

Nun hatten wir noch ein wenig Zeit, bis die Siegerehrung endlich begann. Es war die Siegerehrung der absolut anderen Art.

Vorsitzender Horst Erich Sahm begrüßte auch im Namen von Hubert Hoffmann die fleißigen Wettschreiber, 64 an der Zahl. Der anwesende Vorsitzende des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig, durfte ein kurzes Grußwort sprechen und zwei Obertshäuser für 10-jährige Mitgliedschaft ehren.

Horst Erich Sahm bat den Teilnehmer zu sich, der den kürzesten Weg hatte (150 m) und die Teilnehmerin, die den weitesten Weg zurück gelegt hatte - eine junge Dame aus dem 900 km entfernten Burgenland. Sie hatte dann die Ehre und durfte das reichhaltige Buffett eröffnen.

Es gab Leckereien, wohin das Auge schaute. Diverse Salate, Bratenfleisch, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Serviettenknödeln, verschiedene Gemüse, Sauerkraut mit Wellwürstchen, Leberknödeln und Rippchen, Handkäs' mit Musik, Obatzder, Heringssalat und, und, und ...

Bald ging es mit der Siegerehrung lustig weiter. Zunächst wurden die jeweils Erstpla(t)tzierten (Schüler, Jugend, Erwachsene) im Bayrisch-Wettbewerb nach vorne gebeten. Damit das Publikum auch wusste, um welchen Dialekt es sich gerade handelte, wurde eine bayrische Musik eingespielt. Die Sieger bekamen ein kleines Buch-Präsent - natürlich in bayerischem Dialekt geschrieben. Damit die anwesenden Gäste, die nicht mitgeschrieben hatten, wussten, was die Schreiber am Morgen zu leisten hatten, musste einer der Sieger einen Absatz des bayerischen Textes vorlesen.

So ging es dann munter weiter. Der Dialekt wurde jeweils mit einem zum Bundesland bezogenen Musikstück angekündigt. Für Lacher sorgten verschriebene Wörter, so hat z. B. jemand statt Rotkäppchen Totkäppchen geschrieben und im Norddeutschen Text ging es nicht mehr um eine Seejungfrau, sondern um eine Seejungsau.

Anschließend wurde ein etwas trauriges Lied gespielt, dessen Text zum Inhalt hatte, man möge doch den Kopf nicht hängen lassen, morgen sähe wieder alles anders aus. Schließlich wurden auch hier ein Schüler, eine Jugendliche und ein Erwachsener nach vorne gebeten. Man konnte schon ahnen, was es nun auf sich hatte. Die drei waren die jeweils Letztplatzierten und Horst Erich Sahm ermunterte sie, nicht aufzugeben und fleißig weiter zu üben, damit es beim nächsten Mal doch besser klappt. Auch sie bekamen ein nettes Geschenk.

Sodann wurden alle anderen Schreiber einzeln geehrt. Man arbeitete sich nun von "hinten" zu den Erstplatzierten durch. Unsere Marina Saueressig erreichte hier in der Schülerklasse von 10 Teilnehmern den 3. Platz. Sie erhielt eine sehr hübsch gestaltete Urkunde, einen kleinen Ebbelwoi-Bembel mit 2 winzig kleinen Brezeln dran und eine Medaille.

In der Erwachsenenrunde erschrieb sich Regina Wadas Platz 36, Gudrun Luprich Platz 34 und Irena Saueressig schafft es auf Platz 13.

Der Veranstalter freute sich, dass dies die erste Siegerehrung sei, bei der alle Teilnehmer anwesend waren. Gerne bot er an, diesen Wettbewerb im nächsten Jahr zu wiederholen. Ob dieser wieder in Obertshausen durchgeführt wird oder es einen anderen Gastgeber gibt, das blieb noch offen.

So hatten wir einen vergnüglichen Tag erlebt, der mit einer lustigen Siegerehrung bei leckerem Essen endete. Wir Teilnehmer waren uns einig, dass dies eine gelungene Veranstaltung war.

(Und wir daheim Gebliebenen sind ob dieser vergnüglichen Lektüre "geplättet" bis neidisch. Wir freuen uns mit Euch und gratulieren zu den Erfolgen! - Die Redaktion des "Langener Stenograf")

Irena Saueressig




Regine Hoppe zweifache Hessenmeisterin
bei den Hessenmeisterschaften 2007
in Marburg

Der Marburger Stenografenverein 1887 feierte in diesem Jahre sein 120-jähriges Bestehen und richtete aus diesem Anlass die Hessischen Einzelmeisterschaften in Kurzschrift, Tastaturschreiben, Textbearbeitung und Praxisorientierter Textverarbeitung aus. Es versteht sich von selbst, dass auch der Stenografenverein Langen - nur 10 Jahre jünger - bei diesem Wettbewerb dabei war und nicht nur den Marburger Schrift- und Tastenfreunden zum Jubiläum gratulierte, sondern mit Schreiberinnen und Schreibern aus ganz Hessen in friedlichen Wettkampf trat, wobei als Sportgeräte zum einen Block und Bleistift, zum anderen PCs und Laptops zugelassen waren.

Als nahezu unschlagbar in Hessen erwies sich wieder einmal Regine Hoppe, die in der Kombinationswertung Hessenmeisterin wurde. Mit einem großen Vorsprung von mehr als 6 000 Punkten zum Zweitplatzierten setzte Sie sich an die Spitze.

Beigetragen zu diesem hervorragenden Gesamtergebnis hatten die folgenden Einzelergebnisse: Eine Anschlagszahl von durchschnittlich 539 Anschlägen pro Minute erreichte sie beim 30-minütigen Schnellschreiben. Ihre Konstanz sowohl was die Anschlagzahl als auch die geringe Fehlerzahl betraf, bewies sie in der Perfektion mit ebenfalls 539 Anschlägen pro Minute und 0 Fehlern. Beides zusammen brachte ihr den Titel der Hessenmeisterin im Tastaturschreiben. In der Kurzschrift belegte Regine Hoppe den hervorragenden 3. Platz mit 400 Silben pro Minute. Und in der Textbearbeitung führte sie in 10 Minuten insgesamt 100 Textkorrekturen durch und erreichte damit Platz 11 in dieser Einzeldisziplin.

Darüber hinaus kann sich unser Stenografenverein aber noch über viele weitere hervorragende Einzelergebnisse freuen:

In der Kurzschrift schrieben Elvira Pascher-Kneißl 220 Silben/Minute (Platz 10), Katrin Schmitz 200 Silben/Minute (Platz 12), Irena Saueressig 160 Silben/Minute (Platz 17), Thea Boegel 130 Silben/Minute (Platz 22) und Lothar Willi Boegel 120 Silben/Minute (Platz 23).

Im Tastaturschreiben galt es jeweils zwei Arbeiten anzufertigen: das Schnellschreiben und das Perfektionsschreiben. Hier schrieb Irena Saueressig im Schnellschreiben 438 Anschläge/Minute und in der Perfektion 409 Anschläge/Minute und erreichte damit Platz 8 in der Gesamtwertung. Platz 10 ging an Melanie Lübker (344 bzw. 368 Anschläge/Minute), Platz 11 an Flora Boegel (330 bzw. 336 Anschläge/Minute, in der Perfektion mit 0 Fehlern), Platz 25 an Regina Wadas (213 Anschläge/Minute und 0 Fehler im Schnellschreiben bzw. 223 Anschläge/Minute in der Perfektion). In der Schülerklasse zeigte Marina Saueressig, was unser Nachwuchs kann, und erreichte den 4. Platz mit 271 Anschlägen/Minute im Schnellschreiben und 270 Anschläge/Minute in der Perfektion.

In der Textbearbeitung lesen wir die gleichen Namen: Platz 7 für Flora Boegel mit 106 ausgeführten Korrekturen, dicht gefolgt auf Platz 8 von Melanie Lübker mit 105 Korrekturen. Platz 12 ging an Uwe Daneke (80 Korrekturen), Platz 14 an Irena Saueressig (72 Korrekturen) und Platz 26 an Regina Wadas (36 Korrekturen mit 0 Fehlern). Auch hier beteiligte sich Marina Saueressig in der Schülerklasse und wurde dort 12. mit 49 ausgeführten Textkorrekturen.

Die Praxisorientierte Textverarbeitung verlangt besondere Textverarbeitungskenntnisse und geht in den Bereich Layout und Serienbrieferstellung. Hier nahm Melanie Lübker erfolgreich teil und belegte in der Einzelwertung Platz 5.

In der Kombinationsergebnisliste konnte sich außer der eingangs erwähnten Hessenmeisterin Regine Hoppe auch Irena Saueressig eintragen, die als einzige weitere Langenerin in allen drei Disziplinen Kurzschrift, Tastaturschrieben und Textbearbeitung teilgenommen hatte. Sie erreichte hier mit den oben bereits aufgeführten Einzelergebnisse Platz 6.

Katrin Schmitz




Langener Stenografen
im Jahre 2007 in Rheine
wieder Deutsche Vizemeister

V. l. n. r.: Thea Boegel, Irena Saueressig, Katrin Schmitz, Regine Hoppe und Elvira Pascher-Kneißl

Die Meisterschreiberinnen des Stenografenvereins 1897 Langen E. V. kamen wiederum als Deutsche Vizemeisterinnen nach Hause, Regine Hoppe holte die Bronzemedaille.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung und -bearbeitung, bei denen sich in Rheine/Westfalen etwa 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland beteiligten, konnten die 11 Spitzenschreiber des Langener Vereins ihre hervorragenden Leistungen des Vorjahres nochmals steigern. Dies zeigte sich insbesondere in der Langener Paradedisziplin, der Englischen Kurzschrift. Die Vorsitzende des Vereins, Regine Hoppe, gewann mit 160 Silben/Minute die Bronzemedaille, Katrin Schmitz wurde 9. (145 Silben/Minute), Elvira Pascher-Kneißl mit 130 Silben/Minute 13., gefolgt von Thea Boegel (90 Silben/Minute), Lothar Boegel und Irena Saueressig (beide 80 Silben/Minute).

Mit diesen Spitzenleistungen wurden die Langener "Silbermädchen" wie bereits im Vorjahr wieder Deutsche Vizemeisterinnen und gewannen die Silbermedaille hinter der Mannschaft aus Offenbach.

In Deutscher Kurzschrift schaffte die Langener Mannschaft den 10. Platz (Vorjahr Platz 12) mit Regine Hoppe (bis 300 Silben/Minute, 24. Platz der Einzelwertung), Katrin Schmitz (bis 200 Silben/Minute), Irena Saueressig (bis 175 Silben/Minute), Thea Boegel (bis 145 Silben/Minute) und Lothar Boegel (bis 80 Silben/Minute). Bei den Jugendlichen erreichte Timo Saueressig mit 90 Silben/Minute ebenfalls einen vorderen Platz und wurde Achter in der Einzelwertung.

Bei der 30-minütigen Texterfassung (= Tastaturschreiben) erschrieb sich Regine Hoppe mit 509 Anschlägen in der Minute als beste Langenerin den 19. Platz. Die weiteren Ergebnisse in dieser Disziplin: Lothar Boegel 430 Anschläge/Minute, 35. Platz, Irena Saueressig 393 Anschläge/Minute, 58. Platz, Flora Boegel 319 Anschläge/Minute, 86. Platz, gefolgt von Thea Boegel mit 314 Anschlägen/Minute und Melanie Lübker mit 330 Anschlägen/Minute. Bei den Jugendlichen schaffte Timo Saueressig mit 250 Anschlägen/Minute den 41. Platz, und in der Schülerklasse erschrieb sich seine erst 14-jährige Schwester Marina mit 263 Anschlägen/Minute den 33. Platz. Diese Einzelergebnisse führten in der Mannschaftswertung für die Langener zum 11. Platz, die 2. Mannschaft kam auf Platz 25.

Beim Perfektionswettbewerb kommt es darauf an, während der 10-minütigen Texterfassung möglichst viele Anschläge auf der PC-Tastatur zu erreichen und dabei den Fehlerquotienten von 0,1 % nicht zu überschreiten. Regine Hoppe erreichte hier eine Schreibgeschwindigkeit von 537 Anschlägen/Minute und "vertippte" sich in 10 Minuten, also bei 5374 Gesamtanschlägen nur ein einziges Mal! Damit konnte sie sich auf dem hervorragenden 10. Rang platzieren. Thea Boegel erschrieb sich ohne Fehler mit 330 Anschlägen/Minute den 48. Platz, gefolgt von Irena Saueressig (377 Anschläge/Minute), Lothar Boegel (425 Anschläge/Minute), Flora Boegel (336 Anschläge/Minute), Birgit Fuß (231 Anschläge/Minute, 0 Fehler) und Melanie Lübker (330 Anschläge/Minute). Timo Saueressig erreichte in der Jugendklasse mit 266 Anschläge/Minute und 1 Fehler einen guten 24. Platz. Mit der 1. Mannschaft erreichten die Langener damit einen guten 10. Platz, die 2. Mannschaft kam auf Platz 19.

In der Textbearbeitung und -gestaltung schafften die erfolgreichen Schreiber des Langener Stenovereins sogar den 7. Platz. In diesem Wettbewerb müssen in einem bereits gespeicherten Text mit den offiziellen Korrekturzeichen des Dudens vorgegebene Korrekturen vorgenommen werden. In 10 Minuten packten Regine Hoppe 88 und Melanie Lübker sogar 98 Korrekturen, Flora Boegel 86, Birgit Fuß 72 und Lothar Boegel 67 Korrekturen.

Regine Hoppe gewann bei der Einzelwertung die Bronzemedaille in der englischen Kurzschrift.

Die Ergebnisse aller Disziplinen werden zur Kombinationswertung zusammengefasst. In dieser Bestenliste Deutschlands konnte die Vorsitzende des Langener Stenografenvereins, Regine Hoppe, den 10. Platz erreichen und auch die weiteren Langener konnten sich gut platzieren.

Nach den aufregenden Wettkampftagen kehrten die Teilnehmer zufrieden und mit Medaillen und Urkunden bepackt nach Langen zurück.




Langener am hessischen Erfolg
beim Bundespokalschreiben beteiligt


Gemeinsam auf Erfolgskurs für Hessen (v. l. n. r.): Lothar Willi Boegel vom Langener StV., Sabrina Möller vom StMV Neukirchen, Regine Hoppe von Langener StV. und Uwe Dächert vom VKMB Offenbach. (Foto: Flora Boegel)


Die Landesverbände der deutschen Stenografenvereine trugen ihr alljährliches Bundespokalschreiben in diesem Jahr Anfang November in Gießen aus. Dabei konnten sich die Mannschaften des Hessischen Stenografenverbandes in allen drei Disziplinen unter den ersten drei Mannschaften platzieren.

Mit einem dritten Platz in Kurzschrift (erstmals!), einem weiteren dritten Platz im Tastaturschreiben und einem zweiten Platz in der Textbearbeitung erreichte der Hessische Verband das beste Ergebnis seit Bestehen des BPS. Ergänzt wurde die gute Leistung mit einem vierten Platz der zweiten Mannschaft in der Textbearbeitung.

Zu diesen Spitzenergebnissen trugen auch Mitglieder unseres Vereins wesentlich bei:

Beim Bundesvergleich der Einzelergebnisse, die der Mannschaftswertung der Verbände zugrunde liegen, erreichte Regine Hoppe im 30-minütigen Tastaturschreiben mit 516 Anschlägen/Minute und nur 9 "Tippfehlern" den 7. Platz, während sich Lothar Willi Boegel mit 426 Anschlägen/Minute den 17. Platz erschrieb.

Tochter Flora Boegel verstärkte die hessische Mannschaft in der Textverarbeitung und packte in 10 Minuten 93 der vorgeschriebenen Textkorrekturen.




Hessenmeisterschaften 2006
in Rüsselsheim

Medaillenregen für Regine Hoppe


V. l. n. r.: Thea Boegel, Regine Hoppe, Claudia Franzen - sitzend: Elvira Pascher-Kneißl und Katrin Schmitz


Am letzten schönen sonnigen Wochenende im September zog es die Schreiberinnen und Schreiber des Langener Stenografenvereins ins nahe gelegene Rüsselsheim. Hier wurde die diesjährige Hessenmeisterschaft im Rahmen des Hessischen Stenografentages ausgetragen.

Erfolgreichste Langener Teilnehmerin war Regine Hoppe, die sich gleich drei Titel holen konnte. In der Kombinationswertung (hier zählen die Ergebnisse aus Tastschreiben und Kurzschrift) wurde Regine Hoppe Hessenmeisterin. Vizemeisterin wurde sie im Tastschreiben mit 517 Minutenanschlägen und der Note 1, und in Kurzschrift konnte sie ihre Bronzemedaille aus 2005 mit einer Leistung von 325 Silben in der Minute erfolgreich verteidigen. Für diese drei hervorragenden Platzierungen erhielt sie auch jeweils einen Ehrenpreis.

Bereits am Samstag stellten die Tastschreiber ihr Können unter Beweis. Lothar Willi Boegel sicherte sich mit 406 Minutenanschlägen Platz 8, gefolgt von Melanie Lübker auf Platz 10 mit 325 Minutenanschlägen, Thea Boegel auf Platz 12 mit 304 Minutenanschlägen, Birgit Fuß auf Platz 19 mit 210 Minutenanschlägen und Claudia Franzen auf Platz 20 mit 248 Minutenanschlägen.

In der Textbearbeitung - hier sollen innerhalb von 10 Minuten in einem Text möglichst viele Änderungen, die natürlich vorgegeben sind, vorgenommen werden - schaffte Flora Boegel 93 Korrekturen mit der Note 1 und belegte damit Platz 5. Diese sehr gute Leistung wurde mit einem Ehrenpreis belohnt. Nur eine Korrektur weniger, nämlich 92, machte Melanie Lübker und kam damit auf Platz 6 gefolgt von Regine Hoppe auf Platz 7 mit 82 Korrekturen. Mit 54 Korrekturen belegte Birgit Fuß Platz 14 und Lothar Willi Boegel kam mit 51 Korrekturen auf Platz 16 gefolgt von Thea Boegel mit 31 Korrekturen auf Platz 19. In dieser Disziplin beteiligte sich außerdem noch Claudia Franzen.

In der praxisorientierten Textbearbeitung konnte sich Melanie Lübker gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessern. In diesem Jahr sicherte sie sich die Bronzemedaille. Für diese gute Leistung gab es außerdem einen Ehrenpreis.

Am Sonntag waren die Kurzschriftler an der Reihe. Auch hier können sich die Platzierungen sehen lassen: Platz 10 Elvira Pascher-Kneißl (220 Silben), Platz 15 Katrin Schmitz (200 Silben), Platz 22 Lothar Willi Boegel (130 Silben und Note 1) - für diese sehr gute Leistung erhielt er auch einen Ehrenpreis - und Platz 23 Thea Boegel (ebenfalls 130 Silben).

In der Kombinationswertung bedeuteten die guten Leistungen für Lothar Willi Boegel Platz 7 und für Thea Boegel Platz 10.




Langener Stenografen 2006 wieder
Südhessische Meister


V. l. n. r.: Martina Saueressig, Melanie Lübker, Katrin Schmitz, Timo Saueressig, Ehrenmitglied Gregor Keller, Michael Raub, Irena Saueressig und Regine Hoppe


Bei den diesjährigen Südhesssichen Meisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung hatten die 18 teilnehmenden Langener wieder einmal die Nasen vorn. Es hagelte für unsere Mitglieder Meister- und Vizemeistertitel, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung.

Am erfolgreichsten waren die Kurzschriftler: Südhessische Meisterin wurde unsere Vereinsvorsitzende Regine Hoppe (bis 325 Silben/Minute), Vizemeisterin Elvira Pascher-Kneißl (bis 220 Silben/Minute). Den dritten Platz erreichte Katrin Schmitz (ebenfalls bis 220 Silben/Minute). Auf den weiteren Plätzen folgten Elfriede Fels (bis 220 Silben/Minute), Petra Kissel und Irena Saueressig (beide bis 190 Silben/Minute).

Auch in der Jugendklasse stellten wir zum wiederholten Male den Südhessischen Meister mit Timo Saueressig, der bis zur Geschwindigkeit von 100 Silben in der Minute mitschreiben konnte.

Mit diesen tollen Ergebnissen erreichten die Langener Stenografen in der Mannschaftswertung den 1., 2. und 3. Platz und wurden mit einem neuen Wanderpokal geehrt, der - davon gehen wir aus - in einigen Jahren in das Eigentum unseres Vereins übergehen wird.

Auch in der Texterfassung (Tastaturschreiben) brachten unsere Mitglieder gleich mehrere Platzierungen mit nach Langen. Die zwei Mannschaften belegten den 2. und 6. Platz.

In der Einzelwertung belegten die Langener wie bei der Kurzschrift größtenteils die ersten Plätze: Südhessische Meisterin wurde auch hier Regine Hoppe (441 Anschläge/Minute), Vizemeister wurde Lothar Willi Boegel (429 Anschläge/Minute) vor Irena Saueressig (356 Anschläge/Minute), was für alle eine gleichbleibend gute Leistung bedeutet. Diese Plätze erschrieben sie sich bereits im letzten Jahr.

Weitere Schreiberinnen unseres Vereins folgten auf den Plätzen 5 bis 9: Melanie Lübker (334 Anschläge/Minute), Elvira Pascher-Kneißl (312 Anschläge/Minute), Martina B. (321 Anschläge/Minute), Katrin Schmitz (288 Anschläge/Minute) und Flora Boegel (281 Anschläge/Minute).

Bester Langener in der Jugendklasse war Timo Saueressig, der mit einer Schreibgeschwindigkeit von 239 Anschlägen/Minute hier den 6. Platz erreichte.

Der Langener Nachwuchs, der gerade erst gelernt hatte, die Tastatur mit 10 Fingern blind zu bedienen, konnte sich in der Schülerklasse erfolgreich platzieren: Marina Saueressig erschrieb sich wie im Vorjahr den 6. Platz, im Vergleich zum letzten Jahr hat sich ihre Anschlagszahl aber um 85 Anschläge in der Minute erhöht.

In der Disziplin "Autorenkorrektur" - hier sind nach Vorgabe in 10 Minuten so viel Textkorrekturen wie möglich vorzunehmen - wurde Melanie Lübker, die Langenerin aus Egelsbach, Drittplatzierte mit 119 Korrekturen.

Weitere Langener platzierten sich wie folgt: 5. Flora Boegel (109 Korrekturen) und 6. Regine Hoppe (102 Korrekturen).

In der Mannschaftswertung bei Autorenkorrekturen reichten diese und einige weitere Ergebnisse für den 2. Platz.




Seniorenvizemeistertitel 2006
ging nach Langen


Auf dem Siegertreppchen v. l. n. r.: Lothar Willi Boegel, Horst-Erich Sahm und Ralf Groß (Foto: Thea Boegel)


An den diesjährigen Deutschen Seniorenmeisterschaften, die am 1. Juli 2006 in Rastatt durchgeführt wurden, beteiligten sich von unserem Verein leider nur 2 Mitglieder, und zwar Thea und Lothar Willi Boegel in der Altersklasse A (50- bis 64-jährige).

Im Tastaturschreiben erreichte Lothar Willi den 2. Platz mit 444 Anschlägen/Minute und damit den Vizemeistertitel, seine Frau Thea den 13. Platz mit 287 Anschlägen/Minute.

In der Kurzschrift hatte Thea die Nase vorn und erreichte mit einer Geschwindigkeit bis zu 145 Silben/Minute den 16. Platz, ihr Mann Lothar Willi mit bis zu 130 Silben/Minute den 18. Platz.

In der Kombinationswertung ergab sich daraus für Lothar Willi der 8. Platz, für Thea der 10. Platz.




Langener Stenografen beim Hessentag 2006
in Hessisch-Lichtenau


Wegen der eine Woche zuvor in Goslar ausgetragenen Deutschen Meisterschaften waren nicht mehr als 3 Mitglieder unseres Vereins (und des gesamten Bezirks Südhessen) dafür zu begeistern, schon wieder etwa 500 Kilometer unterwegs zu sein, um am Pfingstwochenende zum diesjährigen Hessentag nach Hessisch Lichtenau zu fahren.

Erwähnenswerte Platzierungen konnten zwar nicht erreicht werden, aber der Langener Verein war vertreten. Und mit den errungenen 9 Urkunden war zumindest die maximal mögliche Urkundenzahl erreicht.

Die Langener Mannschaft der Familie Boegel erreichte im Tastaturschreiben den 6. Platz: Lothar Willi 8. Platz, 462 Anschläge/Minute, 3 Fehler, Flora 25. Platz, 322 Anschläge/Minute, 2 Fehler, Thea 33. Platz, 281 Anschläge/Minute, 1 Fehler.

Die Mannschaft holte sich in der Autorenkorrektur den 7. Platz. In dieser Disziplin hatte Flora die Nase vorne: 16. Platz, 84 Korrekturen, 2 Fehler, Lothar 41. Platz, 61 Korrekturen, 2 Fehler und Thea 67. Platz, 37 Korrekturen, 3 Fehler.

In der Kurzschrift reichte es für den 6. Platz: Lothar 20. Platz, bis 130 Silben/Minute, 1 Fehlerpunkt, Thea 25. Platz, bis 130 Silben/Minute, 12. Fehlerpunkte, Flora 29. Platz, bis 80 Silben/Minute, 6 Fehlerpunkte.




Langener Stenografen
im Jahre 2006 in Goslar
wieder Deutsche Vizemeister

V. l. n. r.: Thea Boegel, Elvira Pascher-Kneißl, Vorsitzende Regine Hoppe, Katrin Schmitz und Irena Saueressig

Nachdem die Langener Stenografen im letzten Jahr bei der Medaillenverteilung leer ausgingen, kamen sie in diesem Jahr als Deutsche Vizemeister nach Langen zurück. Und dabei fehlten nur einige Silben, um den Offenbacher Stenografen in der Kategorie Englische Kurzschrift sogar die Goldmedaille streitig zu machen!

Das Mannschaftssilber erschrieben sich Katrin Schmitz, die in der Einzelwertung mit nur 2 Fehlerpunkten Rückstand Vierte wurde (160 Silben/Min.), Vereinsvorsitzende Regine Hoppe (ebenfalls 160 Silben/5. Platz), Elvira Pascher-Kneißl (130 Silben), Thea Boegel (110 Silben) und Irena Saueressig (90 Silben).

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung, Textbearbeitung und Praxisorientierter Textverarbeitung, die Ende Mai in Goslar durchgeführt wurden, beteiligten sich 331 Teilnehmer von zahlreichen Stenografenvereinen aus ganz Deutschland, die in den verschiedenen Kategorien insgesamt fast 1.000 Arbeiten zur Bewertung abgaben.

Die Eliteschreiber der Republik erlebten in Goslar zwar anstrengende aber unvergessliche Wettkampftage, die nur durch häufige Regenschauer getrübt wurden. Die Goslarer Schriftfreunde hatten alles hervorragend organisiert: den Empfang beim Oberbürgermeister, die Durchführung der Meisterschaften, die Jugenddisco, den Festabend mit Live-Band sowie die festliche Siegerehrung mit über 400 Teilnehmern.




Langener Stenografen kommen mit
Silber und Bronze
vom Hessentag 2005 zurück


V. l. n. r.: Lothar Willi Boegel, Thea Boegel, Flora Boegel, Kultusministerin Karin Wolff, Vorsitzende Regine Hoppe, 2. Vorsitzender Michael Raub (Foto: Gjalt Adema)


Von den alljährlich anlässlich des Hessentages ausgetragenen Hessischen Meisterschaften in Kurzschrift, Tastatur- und Computerschreiben kamen die Mannschaften des Stenografenvereins 1897 Langen E. V. mit Silber, Bronze und u. a. einem vierten Platz aus Weilburg zurück.

Wegen "Überfüllung" der Schulen der Hessentagsstadt wurden die Wettbewerbe allerdings in der Peter-Paul-Cahensly-Schule in Limburg durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich 54 Mannschaften aus ganz Hessen, darunter 5 aus Langen.

Die Siegerehrung fand am Sonntag, 26. Juni 2005, in der Aula "Komödienbau", der guten Stube Weilburgs, statt. Bürgermeister Schick begrüßte die Stenografen, und das Hessentagspärchen berichtete von seiner Amtszeit. Die Siegerehrung selbst wurde dann durchgeführt von Kultusministerin Karin Wolff und dem Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes Stephan Senzig. Die Ministerin wies in Ihrer Ansprache auf die Vorteile der Stenografie auch in der heutigen Zeit hin, sie wüsste die Parlamentsstenografen im Landtag zu schätzen. Anschließend ließ sie es sich nicht nehmen, allen Erst-, Zweit- und Drittplatzierten die begehrten Medaillen umzuhängen.

Beim Tastschreiben gewann die erste Mannschaft der Langener Stenografen die Silbermedaille mit folgenden Leistungen: Regine Hoppe 553 Anschläge/Minute = Schnellste in Hessen, Irena Saueressig 443 Anschläge, Lothar Willi Boegel 448 Anschläge, Melanie Lübker 325 Anschläge und Thea Boegel 310 Anschläge. Die 2. Langener Mannschaft mit Sarah Helfmann, Flora Boegel, Birgit Fuß und Marina Saueressig erreichte den 9. Platz.

Eine große Überraschung für die Langener war der Gewinn der Bronzemedaille in Kurzschrift mit der Mannschaft Regine Hoppe (300 Silben), Irena Saueressig (160 Silben), Michael Raub, Lothar Willi und Thea Boegel (alle 145 Silben).

Beim Wettbewerb Textbearbeitung reichte es nicht ganz für's Treppchen, die Stenografen aus Langen mussten mit dem undankbaren 4. Platz vorlieb nehmen. In der 1. Mannschaft erreichten Melanie Lübker 99 Korrekturen, Flora Boegel 105, Regine Hoppe 97, Sarah Helfmann 84 und Irena Saueressig 77 Korrekturen in 10 Minuten.

Die 2. Mannschaft erschrieb sich wie beim Tastschreiben den 9 Platz: Birgit Fuß (75 Korrekturen), Lothar Boegel (61 Korrekturen), Marina Saueressig (46 Korrekturen) sowie Thea Boegel (39 Korrekturen).




Langener Stenografen
Deutscher Vizemeister 2004
in englischer Kurzschrift


V. l. n. r.: Thea Boegel, Irena Saueressig, Katrin Schmitz, Elvira Pascher-Kneißl und Regine Hoppe


Bei den Deutschen Meisterschaften in Obertshausen holten Thea Boegel, Regine Hoppe, Elvira Pascher-Kneißl, Irena Saueressig und Katrin Schmitz den Vizemeistertitel in englischer Kurzschrift nach Langen. Obwohl die Langener Stenografen im vorigen Jahr in Eckernförde den Meistertitel errangen, waren sie in diesem Jahr wegen der starken Konkurrenz (Deutscher Meister wurde der Verein Offenbach) auch mit dem Gewinn der Silbermedaille sehr zufrieden.

Da die Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr in unmittelbarer Nähe durchgeführt wurden, erhofften sich die Langener gewisse "Heimvorteile" bei den hervorragend organisierten Wettbewerben, an denen sich über 400 Wettschreiber aus ganz Deutschland beteiligten. Diese Hoffnungen wurden mit guten Platzierungen bestätigt. Die weiteren Langener Teilnehmer waren: Flora Boegel, Lothar Willi Boegel, Birgit Fuß, Sarah Helfmann, Stefan Kolic, Melanie Lübker, Irena Saueressig, Timo Saueressig, Ute Schmidt sowie Michael Raub und Ingolf Weber in der Jury.

Im Einzelnen gab es für den Langener Stenografenverein folgende Ergebnisse:

Vorsitzende Regine Hoppe erschrieb sich mit 350 Silben den 24. Platz in der Kurzschrift, Elvira Pascher-Kneißl mit 240 Silben den 64. Platz und Katrin Schmitz mit 220 Silben den 73. Platz. Irena Saueressig schrieb 160 Silben, Lothar-Willi Boegel und Thea Boegel jeweils 130 Silben. Damit belegten die Langener als Mannschaft den 10. Platz.

Im 30-Minuten-Schnellschreiben (Texterfassung auf der Tastatur) schaffte Regine Hoppe den 17. Platz mit 517 Anschlägen pro Minute. Irena Saueressig wurde mit 436 Anschl./Min. 36., Ute Schmidt mit 450 Anschl./Min. erreichte den 48. und Lothar Boegel mit 417 Anschl./Min. den 53. Platz. Thea Boegel schrieb 301 und Melanie Lübker 340 Anschl./Min.

In der Jugendklasse schrieben Flora Boegel 266 Anschl./Min. (30. Pl.) und Sarah Helfmann 271 Anschl./Min. (38. Pl.) und in der Schülerklasse packte Timo Saueressig 208 Anschl./Min. Mit diesen guten Leistungen konnte die erste Langener Mannschaft den 6. Platz, die zweite Mannschaft den 23. Platz erreichen.

Auch beim Perfektionsschreiben, hier darf man in einer 10-minütigen Texterfassung nur einen Fehler pro 1000 Anschlägen machen, war Regine Hoppe die beste Langenerin: 5082 Anschläge mit nur einem Fehler führten hier zum 12. Platz, Irena Saueressig schrieb 413 Anschl./Min. (42. Pl.), Ute Schmidt 401 Anschl./Min. (50. Pl.), Thea Boegel 291 Anschl./Min. ohne Fehler = 54 Platz, Melanie Lübker 347 Anschl./Min., Lothar Boegel 387 Anschl./Min.. Flora Boegel erschrieb sich in der Jugendklasse mit 281 Anschl./Min. ohne einen Fehler einen beachtlichen 10. Platz. Die Langener Mannschaft erreichte damit den hervorragenden 5. Platz.

Im Computerwettbewerb "Textbearbeitung/Textgestaltung", bei dem in 10 Minuten möglichst viele Textkorrekturen vorzunehmen sind, platzierte sich Melanie Lübker als beste Langenerin mit 115 Korrekturen (Pl. 31) vor Regine Hoppe (76 Korr., Pl. 53). Lothar Boegel schaffte 61 und Birgit Fuß 66 Korrekturen. In der Jugendklasse erschrieb sich Flora Boegel mit 96 Korrekturen den 8. Platz und Youngster Timo Saueressig, er ist übrigens Jugendobmann im Vorstand des Langener Stenografenvereins, packte 64 Korrekturen = 28. Platz.

In einem weiteren Computerwettbewerb "Praxisorientierte Textverarbeitung" - hier geht es z. B. um die DIN-gerechte Erstellung von Serienbriefen mit korrektem Layout - für den die Langener erstmals eifrig trainiert hatten, konnten sie ebenfalls gute Erfolge erzielen: Melanie Lübker erreichte den 16. Platz, Stefan Kolic den 24., Birgit Fuß den 36. und Ute Schmidt den 46. Platz. Als Mannschaft ergab dies den 8. Platz.

Zuletzt wurden bei der Siegerehrung, die in diesem Jahr erstmals mit der Nationalhymne eröffnet wurde, noch die wahren Könner unter den Teilnehmern geehrt. Das sind die Wettschreiber, die die Tastatur und die Kurzschrift meisterlich beherrschen. In dieser Kombinationswertung belegte Regine Hoppe den hervorragenden 6. Platz der Deutschen Meisterschaften 2004! Irena Saueressig erreichte den 29. Platz, Lothar Boegel den 36. und seine Ehefrau Thea den 42. Platz.




Langener Stenografen gewinnen
Silbermedaille bei Deutschen
Seniorenmeisterschaften 2003


Am 1. Adventwochenende trafen sich die Senioren der Stenografenvereine in Haltern am See zu den dritten Deutschen Seniorenmeisterschaften. Vom Stenografenverein 1897 Langen E. V. beteiligten sich Thea und Lothar Willi Boegel.

Beim 20-minütigen Tastaturschreiben schaffte Lothar Willi Boegel 432 Anschläge/Min. und wurde damit zum Vizemeister der Altersklasse A gekürt und mit der Silbermedaille belohnt. Seine Ehefrau Thea schrieb 281 Anschläge/Min. ohne Fehler und belegte damit Platz 13.

In Kurzschrift war die Reihenfolge anders herum: Thea Boegel schrieb bis 145 Silben/Min. und belegte damit Platz 20, während Lothar Willi Boegel 130 Silben schrieb, alles ohne Fehler in Langschrift übertrug, und deshalb direkt hinter seiner Ehefrau auf dem 21. Platz landete.

In der Kombinationswertung belegte Lothar Boegel einen hervorragenden 7. und Thea Boegel den 13. Platz.




Regine Hoppe 2003 wieder Hessenmeisterin


Unsere Vorsitzende, Regine Hoppe, holte sich bei den diesjährigen Hessischen Meisterschaften in Marburg als schnellste Hessin wieder den Titel der Hessenmeisterin im Tastaturschreiben.

Beim 30-Minuten-Tastaturschreiben auf der Computertastatur erreichte sie 492 Anschläge pro Minute mit nur 7 Fehlern. Beim 10-minütigen Perfektionsschreiben schrieb sie gar 521 Anschläge/Min. ohne einen einzigen Fehler. Und weil Regine Hoppe auch in Kurzschrift eine Spitzenleistung erbrachte - mit 300 Silben erreichte sie in dieser Disziplin den 6. Platz - wurde sie auch Hessenmeisterin in der Kombinationswertung.

Ein weiterer Erfolg ist den Langenern beim Wettbewerb "Praxisorientierte Textverarbeitung" gelungen: Ute Schmidt wurde in dieser Disziplin Hessische Vizemeisterin. Und auch die übrigen Langener können ihre Leistungen sehen lassen: Elvira Pascher-Kneißl erschrieb sich mit 200 Silben/Min. den 11. Platz, und Michael Raub wurde für seine fehlerlose Arbeit bis 145 Silben/Min. mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Beim Tastaturschreiben erreichte Ute Schmidt mit 456 Anschlägen/Min. beim 30-Minuten-Schreiben und 424 Anschlägen/Min. bei nur 1 Fehler in der Perfektion den 4. Platz. Melanie Lübker erschrieb sich mit 321 Anschl./Min. beim Schnellschreiben bzw. 329 Anschl./Min. im Perfektionsschreiben den 11. Platz, während Birgit Fuß mit 216 bzw. 228 Anschlägen/Min. für die fehlerlose Arbeit einen Ehrenpreis erhielt.

Auch in der Textbearbeitung am Computer (sog. Autorenkorrektur) waren die Langener Stenografen Spitze: Melanie Lübker schaffte in 10 Minuten 97 Textkorrekturen. Damit wurde sie sechste auf der Rangfolgenliste der Hessischen Meisterschaften, während Vorsitzende Regine Hoppe mit 91 Korrekturen siebte wurde. Birgit Fuß schaffte 61 Korrekturen (14. Platz) und Ute Schmidt 57 Korrekturen in 10 Minuten.




Langener Stenografen 2003 wieder
Südhessische Meister


Südhessische Meisterin in Kurzschrift wurde Regine Hoppe mit 350 Silben, Vizemeisterin wurde Elfriede Fels mit 220 Silben, gefolgt von den weiteren Langenerinnen Katrin Schmitz und Elvira Pascher-Kneißl (beide 200 Silben), Petra Kissel (bis 190 Silben) Irena Saueressig (160 Silben), Kerstin Kämpfe (bis 100 Silben mit Ehrenpreis) und Jan Chistiani (90 Silben).

Mit diesen guten Leistungen konnten die Langener auch die Mannschaftsmeisterschaft für sich entscheiden und damit den begehrten Pokal gewinnen, den Ehrenvorsitzender Günther Krumm gestiftet hatte. Natürlich freute sich Günther Krumm, dass der Pokal an "seinen" Verein ging. Die zweite Langener Mannschaft erreichte den 2. Platz.

Auch bei der Texterfassung (10-Finger-Tastschreiben), bei der 72 Teilnehmer mitmachten, waren die Langener überragend: Auch hier wurde Vorsitzende Regine Hoppe mit 502 Anschlägen pro Minute Südhessische Meisterin, gefolgt von Irena Saueressig (434 Anschl., Südhess. Vizemeisterin), Ute Schmidt (458 Anschl., Drittplatzierte) und Lothar Willi Boegel (391 Anschl.). Weiter konnten sich hier erfolgreich platzieren: Melanie Lübker (347 Anschl., 8. Platz Note 1 mit Ehrenpreis), Martina B. (329 Anschl.), Elvira Pascher-Kneißl (317 Anschl.), Birgit Fuß (219 Anschl.) und Petra Papendick (225 Anschl.)

Bei den Jugendlichen erreichte Flora Boegel mit 226 Anschlägen den 3. Platz und Sarah Helfmann mit 288 Anschl. den 5. Platz, und in der Schülerklasse erschrieb sich Timo Saueressig den Titel des Südhessischen Vizemeisters mit 176 Anschl./Min. Sebastian Thieme (133 Anschl.) erreichte hier den fünften und Adriana Presta (108 Anschl., ohne Fehler, m. Ehrenpreis) den 13. Platz.

Bei 17 teilnehmenden Mannschaften der südhessischen Vereine gewannen auch beim Tastschreiben die Langener die Meisterschaft für sich, die 2. Langener Mannschaft konnte sogar den 3. Platz erreichen.

Beim Wettbewerb in der Briefgestaltung gewannen folgende Langener für fast fehlerlose Briefe (0,5 Fehler): Melanie Lübker und Sarah Helfmann.

Ein weiterer Meistertitel ging beim PC-Schreiben (Autorenkorrektur) nach Langen: Südhessische Meisterin wurde mit 122 Korrekturen in 10 Minuten Melanie Lübker. Drittplatzierte wurde Regine Hoppe mit 93 Korrekturen. Lothar Willi Boegel schaffte 52, Elvira Pascher-Kneißl 46 und Thea Boegel 38 Korrekturen. In der Jugendklasse erreichte die beste Langenerin den undankbaren 4. Platz: Flora Boegel mit 77 Korrekturen. Sebastian Thieme erreichte in der Schülerklasse mit 31 Korrekturen den 3. Platz.

Mit diesen guten Ergebnissen konnte die Langener Mannschaft den 2. Platz erreichen, während der von der Sparkasse Langen-Seligenstadt gestiftete Pokal für den 1. Platz an den Stenografenverein Erbach ging.




Langener Stenografen wurden 2003
Hessische Vizemeister


Nach dem Erfolg bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, von denen die Langener Stenografen mit dem Titel des Deutschen Meisters in Englischer Kurzschrift nach Hause kamen, ist ihnen nun ein weiterer überregionaler Erfolg gelungen: Die Mannschaft des Stenografenvereins 1897 Langen E. V. wurde Hessischer Vizemeister im Tastschreiben.

Die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften in Kurzschrift, Tast- und Computerschreiben wurden wieder anlässlich des Hessentages durchgeführt, der in diesem Jahr in Bad Arolsen statt fand. Zur siegreichen Mannschaft der Langener Stenografen, die mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurden, gehören Vorsitzende Regine Hoppe (534 Anschläge/Minute), Lothar-Willi Boegel (448 Anschl./Min.), Irena Saueressig (435 Anschl./Min.), Ute Schmidt (476 Anschl./Min.) und Melanie Lübker (326 Anschl./Min.).

Die 2. Langener Mannschaft erreichte übrigens den hervorragenden 7. Platz: Timo Saueressig (163 Anschl./Min.), Birgit Fuß (218 Anschl./Min.), Thea (293 Anschl./Min.) und Flora Boegel (250 Anschl./Min.).

Die Kurzschriftmannschaft des Langener Stenografenvereins verfehlte mit dem undankbaren 4. Platz nur knapp das Siegertreppchen: Regine Hoppe schrieb 325 Silben/Min. schnell, Irena Saueressig schaffte 175 Silben, Thea Boegel packte 160 Silben und ihr Ehemann Lothar schrieb 145 Silben.

Auch beim Computerschreiben, bei dem ein vorgegebener Text zu bearbeiten und zu gestalten ist, musste sich die Mannschaft der Langener auch mit dem 4. Platz zufrieden geben: Melanie Lübker packte in 10 Minuten 118 Textkorrekturen, das sind in einer Minute fast 10. Regine Hoppe stand dem mit 110 Korrekturen nicht viel nach, machte dabei allerdings keinen einzigen Fehler. Birgit Fuß schaffte 82, Ute Schmidt 77 und Flora Boegel 81 Korrekturen.




Langener Stenografen
im Jahre 2003
erstmals Deutsche Meister

V. l. n. r.: Irena Saueressig, Elvira Pascher-Kneißl, Regine Hoppe, Thea Boegel und Katrin Schmitz


Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Tast- und Computerschreiben, die vom 28. bis 31. Mai in Eckernförde stattfanden, schaffte es die Mannschaft des Stenografenvereins 1897 Langen E. V. erstmals, auf der obersten Stufe des Treppchens zu stehen: Sie erreichte den ersten Platz und wurde Deutscher Meister in der Disziplin Englische Kurzschrift!

Überglücklich ließen sich die Damen des Langener Stenografenvereins am Samstag bei der Siegerehrung in der Eckernförder Stadthalle vom Präsidium des Deutschen Stenografenbundes die Goldmedaillen umhängen. Es sind die ersten Goldmedaillen, die Mitglieder des Vereins bei einer Deutschen Meisterschaft errungen haben! Zur erfolgreichen Mannschaft mit Schreibleistungen in englischer Kurzschrift bis 145 Silben/Minute gehören die Vorsitzende des Vereins Regine Hoppe, Katrin Schmitz, Elvira Pascher-Kneißl, Irena Saueressig sowie Thea Boegel.




Hessen Open 2002


Alle Jahre wieder - so kann man inzwischen mit Recht sagen, denn die Hessen Open fanden in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt und haben sich schon lange ihren festen Platz im stenografischen Terminkalender erobert - jedenfalls für die "Fremdsprachen-Freaks" unter uns.

Ganz kurz zur Erläuterung: Bei den Hessen Open handelt es sich um den Hessischen Wettbewerb in Fremdsprachenkurzschrift, der im Rahmen der Hessischen Einzelmeisterschaften durchgeführt wird, aus organisatorischen Gründen aber nicht am gleichen Termin wie die Hessenmeisterschaften stattfindet, sondern schon ein paar Wochen früher. Es würde ganz einfach den organisatorischen Rahmen der Hessenmeisterschaften sprengen, am gleichen Wochenende außer den üblichen Wettbewerben auch noch in 15 Fremdsprachen zu diktieren, schreiben, werten, etc.

Daher ein eigenes "Fremdsprachen-Wochenende", und der Zeitplan ist - angesichts der 15 (!) Sprachen, die in diesem Jahr geschrieben wurden - denkbar straff. Lassen Sie es sich auf der Zunge zergehen, in welchen Sprachen stenografiert wurde: Dänisch, Deutsch (als Fremdsprache), Englisch, Esperanto, Finnisch, Französisch, Interlingua, Italienisch, Latein, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

Wow, denken Sie jetzt - wer kann denn ALLE diese Sprachen? Denn es reicht natürlich nicht, einfach mitzustenografieren, man sollte doch ein Mindestmaß an Sprachkenntnis haben, damit man überhaupt etwas vom Text versteht und eine Chance bei der Übertragung hat.

Niemand schafft es natürlich, bei allem mitzumachen, daher gibt es auch zwei unterschiedliche Wertungen, und zwar eine Rangliste für jede einzelne Sprache und eine Gesamtwertung über alle Sprachen, wobei natürlich derjenige vorne liegt, der die meisten Sprachen übertragen hat.

Gesamtsiegerin wurde in diesem Jahr übrigens Rosmarie Koller aus Gossau (CH) mit 7 übertragenen Sprachen, nämlich Englisch, Französisch, Interlingua, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch. Beeindruckend, nicht wahr? Sogar in 9 Sprachen versuchte sich Boris, leider nicht in allen erfolgreich.

Die Langener können stolz darauf sein, dass aus ihren Reihen gleich drei Teilnehmerinnen an den Start gingen, wenn auch nicht mit sooo vielen Sprachen, aber mit sehr schönen Ergebnissen.

Anita Schubert erreichte in der Gesamtwertung Platz 8 mit drei Sprachen: Französisch 110 Silben, Interlingua 100 Silben und Spanisch 110 Silben. Außerdem beteiligte sie sich in Englisch und Italienisch.

Katrin Schmitz belegte in der Gesamtwertung Platz 12 mit zwei Sprachen: Englisch 130 Silben und Italienisch 90 Silben. Sie versuchte ihr Glück außerdem in Latein, aber errare humanum est!

Thea Boegel landete in der Gesamtwertung ganz knapp dahinter auf Platz 13, ebenfalls mit zwei Sprachen, und zwar Deutsch (das ja nicht ihre Muttersprache ist) 130 Silben und Englisch 80 Silben.

Ein erfolgreiches Wochenende also, es war nur ein bisschen schade, dass die anderen "Silbermädels" nicht dabei waren, um unsere Fahne in Englisch hochzuhalten. Aber - wie eingangs schon erwähnt - alle Jahre wieder! Und so wird es auch die Hessen Open im nächsten Jahr wieder geben, und vorher können wir ja noch die WM in Rom zum Trainieren nutzen.

Viele Grüße einstweilen vom "Fremdsprachen-Freak" Katrin.

Katrin Schmitz




Langener Silbermädels wieder erfolgreich


Die Wettschreib-Saison begann für unseren Stenografenverein wieder einmal mit überragenden Ergebnissen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Breckerfeld im Sauerland vom 8. bis 11. Mai 2002 konnte sich die Englisch-Steno-Mannschaft wie in den Vorjahren mit der Besetzung Katrin Schmitz (Einzeiwertung: 6. Platz), Regine Hoppe (8. Platz), Elvira Pascher-Kneißl (11. Platz), Petra Kissel (24. Platz) und Irena Saueressig (27. Platz) die begehrte Silbermedaille erschreiben.

In der deutschen Kurzschrift wurde mit der gleichen Besetzung der 7. Platz erreicht. Regine Hoppe schrieb in deutscher Kurzschrift 350 Silben und kam damit auf Rang 14 der Einzelwertung. Elvira Pascher-Kneißl (61.) und Katrin Schmitz (64.) schrieben beide 220 Silben mit Note 1, Petra Kissel (89.) erreichte 190 Silben und Irena Saueressig (97.) schrieb 175 Silben mit Note 1.

Im 30-Minuten-Tastschreiben erreichte unsere Mannschaft mit Regine Hoppe (Einzelwertung: 21. Platz mit 539 Anschlägen/Minute), Irena Saueressig (39. Platz, 442 Anschl./Min.), Ute Schmidt (44. Platz, 456 Anschl./Min.), Melanie Lübker (83. Platz, 323 Anschl./Min.) und Sarah Helfmann (mit 236 Anschl./Min. 31. Platz in der Jugendklasse) den 10. Platz. Der jüngste Schreiber im Langener Team, Timo Saueressig (13 J.), schaffte beachtliche 166 Anschl./Min. und wurde damit 41. in der Schülerklasse.

Im Perfektionsschreiben, bei dem pro 1.000 Anschläge nur ein Fehler gemacht werden darf, erreichte die Mannschaft den 8. Platz. Regine Hoppe sicherte sich mit 521 Anschlägen und 0 Fehlern Platz 7. Auch Ute Schmidt machte bei 423 Anschl./Min. keinen einzigen Fehler (27. Platz), Irena Saueressig 407 Anschl., 1 Fehler, Melanie Lübker 325 Anschl., 1 Fehler, Sarah Helfmann 236 Anschl., 1 Fehler.

Auch in der Textverarbeitung und -formatierung schnitt unser Verein gut ab. Die nur vierköpfige Mannschaft mit Melanie Lübker (Einzelwertung: 19. Platz mit 96 Korrekturen), Stefan Kolic (46. Platz, 76 Korr.), Regine Hoppe (47. Platz, 71 Korr.) und Irena Saueressig (62. Platz, 59. Korr.) erreichte den 10. Platz.

In der Kombinationswertung, bei der die Ergebnisse von Kurzschrift und Tastschreiben addiert werden, kam unsere Vorsitzende Regine Hoppe auf den hervorragenden 6. Platz und Irena Saueressig auf einen ebenfalls anerkennenswerten 27. Platz.

In der praxisorientierten Textverarbeitung belegten die zwei Langener Teilnehmer Stefan Kolic und Ute Schmidt den 27. bzw. den 29. Platz.




Rund um die Deutschen Meisterschaften
in Breckerfeld


Vom 8. Mai bis 11. Mai 2002 fanden in Breckerfeld die Deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Tast- und Computerschreiben statt. Ausrichter für den Deutschen Stenografenbund war der auch nach über 100 Jahren keinesfalls "müde" gewordene, sondern sehr aktive Breckerfeld-Schalksmühler Stenografenverein.

Diese Deutschen Meisterschaften mit ihren hervorragenden Ergebnissen waren für alle Schreiberinnen und Schreiber sehr ereignisreich.

So wurde eine Ausstellung historischer Schreibmaschinen und historischer Steno-Dokumente zum Ziel zahlreicher Besucher. Die an den Meisterschaften teilnehmenden Schüler waren begeistert von der für sie ausgerichtete Disko. Und am Festabend waren eine Playbackshow der heimischen Stenografenjugend und die von DJ Klaus Hübner von der Deutschen Stenografenjugend aufgelegten Platten genau das Richtige. Aber das galt dann nicht nur für Jugendliche, auch die jung gebliebenen Stenos tanzten bis in die frühen Morgenstunden.

Höhepunkt der vier Tage war dann die Siegerehrung am Ende dieser hervorragend organisierten Meisterschaften am Samstag in der voll besetzten Spiel- und Sporthalle, an der auch die Weitmeisterin im Tastschreiben, Helena Matouskova, und ihr Trainer Jaroslav Zaviacic aus Prag mit einer Demonstration ihres Schreibsystems teilnahmen. Es ist immer wieder - und so auch in Breckerfeld - ein Erlebnis, wenn die Sieger aufgerufen werden und dann lautstark bejubelt und gefeiert werden. Und so konnten und wollten sich auch die Bürgermeister von Breckerfeld und Schalksmühle, Klaus Baumann und Wilfried Köhler, dieser Stimmung nicht entziehen.

Sehr bemerkenswert war die Bemerkung von Bürgermeister Köhler "Wenn wir heute eine Stelle in unserer kommunalen Verwaltung ausschreiben, bewerben sich üblicherweise zwischen 50 und 100 Interessenten. Wenn dann jemand dabei ist, der sowohl einen Schreibmaschinen- und auch einen Kurzschriftnachweis beifügt, bekommt der von mir ein dickes Pluszeichen."

Diese Deutschen Meisterschaften waren auch sehr öffentlichkeitswirksam, so wurden rund 2 Dutzend Beiträge in zahlreichen Presseorganen veröffentlicht und auch Fernsehen und Rundfunk gaben sich in Breckerfeld die Klinke in die Hand.

Gregor Keller



 

© 2002-2009 Stenografenverein 1897 Langen E.V. | 04.09.2009 

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