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Luckenwalde, ein Begriff in Verbindung mit dem Stenografenverein Pelikan, aber als Ort völlig unbekannt für
uns. Das sollte sich an diesem Wochenende gründlich ändern.
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Am Mittwochabend begrüßte uns die Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide
auf das Herzlichste.
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Auch die Präsidentin des DStB Hannelore Schindelasch wollte ein paar Grußworte
loswerden und dankte vor allem dem Luckenwalder Stenografenverein für die
Einladung.
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Rita Lehmann hatte sich mit ihren Kampfgefährtinnen aber auch richtig ins Zeug
gelegt.
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Das Büfett war vom Feinsten, ...
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... lauter Leckerbissen ...
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... und liebevoll garniert.
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Als wir nach dem Empfang ins Hotel zurückkamen, steppte dort der Bär: die
Meitinger Schriftfreunde hatten auf dem Etagenflur die Tische zusammengerückt
und hackten in die Tasten, was die Computer hergaben.
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21. Mai 2009
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Unmittelbar vor dem Wettschreiben wollte Thea auch noch ein bisschen üben.
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Irena hatte bereits ihr Siegerlächeln eingeschaltet und verunsicherte damit
die Konkurrenz.
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Regine kam erst gar nicht zum Einschreiben, weil die Männer sie belagerten.
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Na ja, mit Dortmund im Rücken, ...
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... aber das irritierte den Uwe überhaupt nicht.
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Die Fläminghalle war ein prima Austragungsort für die vielen Teilnehmer.
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Beim Essen am sogenannten "Langener Abend" ...
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... wurde dann ordentlich gespachtelt ...
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... und viel gelacht.
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22. Mai 2009
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Am Freitagmorgen waren die Stenografen an der Reihe.
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Wer nicht schreiben brauchte, schaute sich die kleine aber feine Ausstellung
an, ...
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... die der Luckenwalder Verein im Foyer der Schule aufgebaut hatte.
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Ein besonderes Glanzstück war die japanische Schreibmaschine mit ihren 1400
Zeichen.
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An diesem Morgen regierten die Maya und ihre Helferinnen in der Schulküche.
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Die schmierten die Brötchen schneller, als wir sie essen konnten!
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Am Abend, unmittelbar vor der Siegerehrung, wurde zum warmen Büfett gerufen.
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Regine hatte entsprechend vorgesorgt: man wusste ja nicht, wann es wieder was gab.
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Unsere Tischnachbarn waren an diesem Abend die Schriftfreunde aus Jena.
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Rita Lehmann eröffnete offiziell den Festabend ...
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... und schon ging der Tanz los.
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Die Tänzerinnen und Tänzer wetzten auf die Tanzfläche, als hätten sie nur auf
diesen Augenblick gewartet.
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Das absolute Highlight war die Darbietung der Trachtentanzgruppe aus Jüterbog.
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Viele alte Berliner Melodien wurden gesungen und getanzt, wie zum Beispiel die
"Holzauktion im Grunewald" und "Puppchen, du bist mein Augenstern."
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Ganz besonders gefiel uns die berühmte Moritat von der "Krummen Lanke", die auch
heute noch nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
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Die Geschichte wurde mit großem schauspielerischen Können vorgetragen und
löste beim Publikum Beifallsstürme aus.
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Die nötigen Kommentare wurden mit Bildtafeln gezeigt.
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Man fühlte sich ins Berlin der 20er Jahre versetzt.
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Wie sollten die Damen diesem Charme wiederstehen?
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Die Sabine und die Maya waren hin und weg.
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Das brachte selbst den Uwe auf die Beine, ...
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... wenn auch hinterher eine gründliche Stärkung nötig war.
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23. Mai 2009
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Das Medaillengemüse wurde rechtzeitig zur Siegerehrung bereitgestellt.
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Der Reiner stärkte sich noch schnell mit Suppe und Wurst, bevor die große Schau
begann.
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Die erfolgreichsten Medaillenjäger bei den Jugendlichen waren zweifellos
Konstantin Schwalm aus Neukirchen und sein "gelber" Mitstreiter aus
Obertshausen.
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Regine gewann mit ihrer hervorragenden Leistung in der englischen Kurzschrift
die Bronzemedaille in der Einzelwertung.
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Unsere Silbermädels konnten ihren Mannschaftstitel erfolgreich verteidigen
und wurden wieder deutsche Vizemannschaftsmeister in der englischen Kurzschrift.
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Das musste natürlich gefeiert werden.
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Wie gut, dass der Michael immer vorsorgt und für solche Fälle ein paar Flaschen Sekt
mit sich herumfährt.
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Also dann, bis zum nächsten Jahr in Marktredwitz.
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